Regen und Jeon: eine koreanische Liebesgeschichte
Fragen Sie einen Koreaner, was man an einem Regentag essen soll, und die Antwort kommt sofort: Jeon und Makgeolli. In dem Moment, in dem die Wolken aufziehen, folgt das Verlangen nach einem knusprigen, herzhaften Pfannkuchen und einer Schale Reiswein – eine der beliebtesten kulinarischen Traditionen des Landes.
Warum es tatsächlich Sinn ergibt
Hier steckt Charme und ein bisschen Wissenschaft. Das Prasseln des Regens klingt bemerkenswert wie Teig, der in einer heißen Pfanne brutzelt, sodass allein das Geräusch das Verlangen weckt. Der niedrigere Luftdruck an Regentagen schärft zudem den Geruchssinn und macht das nussige Aroma bratenden Jeons unwiderstehlich.
Fügt man den emotionalen Trost von etwas Warmem, Knusprigem an einem grauen Abend hinzu, wird das Ritual offensichtlich – Essen als kleiner, köstlicher Akt der Selbstfürsorge.
Regennächte im Dalmakdalmak
Wenn es in Insadong regnet, bleibt unsere Bratplatte beschäftigt. Das Brutzeln von frischem Jeon und das Eingießen von Makgeolli vor dem Klang des Regens – genau an solche Abende erinnern sich die Menschen.
Kommen Sie am nächsten Regentag zu uns, eine Minute vom Ausgang 6 der Anguk-Station. Bestellen Sie ein Haemul-Pajeon, gießen Sie eine Schale Makgeolli ein und lassen Sie es draußen regnen.


